Begriffsklärung – wofür steht DSL eigentlich?

DSL, ISDN… Wofür steht das eigentlich? Falls Sie diese Frage schon immer umgetrieben hat, hoffen wir, dass Ihnen unser Glossar zu häufigen Begriffen rund um das Thema DSL die Antwort liefert.

DSL

steht für „Digital Subscriber Line“, was man zum Beispiel als digitaler Teilnehmeranschluss übersetzen kann. DSL ist ein Standard, der hohe Übertragungsraten für Verbraucher über Kupferleitungen ermöglicht. Der Datenverkehr spart dabei die Frequenz der Telefonie aus, sodass parallel gesurft und telefoniert werden kann. Bei Endverbrauchern kommt meist das sogenannte A-DSL (A steht für Asynchron) zum Einsatz, bei dem Datenempfang und Datensendeleistung unterschiedlich stark verteilt sind. Typischerweise ist die maximale Downloadgeschwindigkeit wesentlich höher, um den gewöhnlichen Nutzungsverhalten von Endanwendern Rechnung zu tragen (Surfen, Youtubevideos schauen, Dateien herunterladen… für all diese Tätigkeiten benötigt man mehr Download als Uploadgeschwindigkeit).


T-DSL

Hierbei handelt es sich um einen Markennamen für DSL von der Deutschen Telekom

ISDN

ISDN steht für „Integrated Services Digital Network“ und wird üblicherweise als „dienstintegrierendes Netz“ übersetzt. Nochmal langsam: Dienst-integrierendes-Netz. Durch die Digitalisierung der Telefonnetze ist durch ISDN eine gemeinsame Übertragung von Diensten wie FAX, Telefon & Internet über eine Leitung möglich, wofür vorher noch jeweils eine Leitung nötig war. So man beispielsweise nicht gleichzeitig Surfen und Telefonieren. ISDN macht dies möglich

Portierung

Besser bekannt als Rufnummernmitnahme, ist die Möglichkeit bei einem Telefon-Anbieterwechsel seine Telefonnummer zu behalten. Das Telekommunikationsgesetz (§ 46) sichert den Verbrauchern dies zu. Bei einem Vertragsabschluss wird die Rufnummernmitnahme von Ihrem neuen Anbieter durchgeführt.

Router

Ein Router ermöglicht die Zuordnung von Daten in einem Netzwerk an den jeweils richtigen Computer. Typischerweise beinhalten Router auch ein Modem, dass die Verbindung zum Internet herstellt. Der Router leitet (routet) dann die von einem PC angeforderten Daten (Sie rufen zum Beispiel eine Website auf) weiter. Router beinhalten auch eine Firewall, welche vor ungefragten Verbindungen von Außerhalb schützt. Die meisten Router für den Heimgebrauch bieten außerdem auch WLAN

WLAN

Auch Funknetzwerk genannt, ermöglicht das WLAN einen Netzwerkzugriff mit einem WLAN-Adapter, wie ihn die meisten Notebooks und zum Beispiel Smartphones haben. Auch lassen sich so Drucker oder Datenspeicher integrieren. WLAN macht das Internet zum Beispiel im gesamten Haushalt verfügbar und ist aus den meisten Haushalten nicht mehr wegzudenken. Besonders auch, weil bei immer mehr Notebooks kein Kabel-Anschluss für ein einfaches Netzwerk mehr vorhanden ist.

Firewall

Eine Firewall („Brandmauer“) verhindert unerwünschte eingehende Verbindungsversuche von Außerhalb. Solch eine Firewall ist in Routern meistens integriert und schützt zuverlässig vor Angreifern. Eine Personal Firewall ist hingegen eine Software, die man auf seinem eigenen PC oder Mac installieren kann. Diese verhindert auch unerwünschten ausgehenden Datenverkehr. Versucht zum Beispiel ein Trojaner oder Virus Daten von Ihrem PC an das Internet zu senden, warnt eine Firewall Sie davor. Windows selbst hat standardmäßig eine Firewall installiert.